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One UI 9 startet für die Galaxy-S26-Serie. Samsung bringt Android 17 sowie neue Sicherheits- und KI-Funktionen.

Samsung hat den offiziellen Rollout von One UI 9 für die Galaxy-S26-Serie gestartet. Das auf Android 17 basierende Update bringt neue KI-Funktionen sowie zusätzliche Werkzeuge für Sicherheit und Datenschutz. Die Verteilung soll schrittweise auf weitere Galaxy-Geräte ausgeweitet werden.
Seit dem 16. September verteilt Samsung One UI 9 für das Galaxy S26, Galaxy S26+ und Galaxy S26 Ultra. Die neue Oberfläche läuft bereits auf dem Galaxy Z Fold8 Ultra, Galaxy Z Fold8, Galaxy Z Flip8 und Galaxy S26 FE.
One UI 9 basiert auf Android 17. Google hatte das Betriebssystem bereits im Juni veröffentlicht. Zu den für Unternehmen relevanten Neuerungen von Android 17 zählen unter anderem zusätzliche Schutzmechanismen für Netzwerkverbindungen.
Samsung nennt bislang keinen konkreten Zeitplan für die Verteilung in Deutschland oder auf einzelne weitere Modelle. Der Hersteller spricht lediglich von einer schrittweisen Ausweitung auf zusätzliche Galaxy-Geräte.
Samsung erweitert mit One UI 9 mehrere Funktionen seiner Galaxy-Oberfläche. Dazu gehört „Meine FanCam“. Die Funktion kann eine ausgewählte Person in einem aufgenommenen Video verfolgen und den Bildausschnitt automatisch anpassen.
Auch Now Brief erhält neue Funktionen. Nutzer können Karten für ihre täglichen Zusammenfassungen individueller zusammenstellen. Mit Now Nudge kommen kontextbezogene Vorschläge hinzu. Aus einer Unterhaltung lassen sich beispielsweise Informationen für nachfolgende Aktionen verwenden.
Weitere Änderungen betreffen den Dokumentenscanner, die Übersetzungsfunktionen und die Diktiergerät-App. Deren Transkriptions-Assistent kann Zusammenfassungen mit Überschriften und Tabellen strukturieren.
Welche Funktionen verfügbar sind, hängt teilweise von Gerät, Region und Sprache ab. Einige Funktionen setzen außerdem ein Samsung-Konto oder eine Netzwerkverbindung voraus.
Für Unternehmen sind vor allem die neuen Sicherheits- und Datenschutzfunktionen interessant. Security Brief bündelt Warnungen zu Schadsoftware, Apps aus unbekannten Quellen und nicht benötigten Berechtigungen.
Datenschutzwarnungen sollen zusätzlich mögliche Zugriffe auf persönliche Informationen sichtbar machen. Samsung setzt dafür auf KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät. Dazu zählen unter anderem auffällige Zugriffsversuche auf Berechtigungen im Hintergrund.
Die Funktion steht allerdings nicht auf allen Galaxy-Geräten zur Verfügung. Samsung nennt unter anderem ausgewählte Modelle der Galaxy-S23-, S24- und S25-Serien sowie mehrere Fold-, Flip- und Tab-Geräte.
Samsung will One UI 9 schrittweise auf weitere Geräte ausweiten. Einen detaillierten Zeitplan für einzelne Modelle nennt die deutsche Ankündigung nicht.
Für Unternehmen ist deshalb zunächst entscheidend, welche Geräte tatsächlich für das Update freigegeben werden. Auch der verbleibende Supportzeitraum älterer Smartphones sollte in die Planung einfließen. Samsung hat zuletzt mehrere Galaxy-Modelle aus dem regulären Update-Zyklus genommen.
Unternehmen mit verwalteten Samsung-Smartphones sollten den Rollout von One UI 9 kontrolliert begleiten. Vor einer breiten Installation bieten sich Tests mit geschäftskritischen Apps, VPN-Verbindungen, Authentifizierungslösungen und bestehenden MDM- oder UEM-Richtlinien an.
Die neuen Sicherheitsfunktionen können zusätzliche Informationen direkt auf dem Endgerät bereitstellen. Gleichzeitig unterscheiden sich Verfügbarkeit und Funktionsumfang je nach Modell und Region. Für größere Geräteflotten bleibt deshalb eine Prüfung pro eingesetzter Modellreihe sinnvoll.
Mit One UI 9 bringt Samsung Android 17 nun auf seine aktuelle Galaxy-S26-Serie. Für Unternehmen beginnt damit vor allem die praktische Prüfung, wie sich das Update in bestehende mobile Infrastrukturen einfügt.
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