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Was der neue Release-Zyklus für Unternehmen und IT-Planung bedeutet.

Apple dürfte das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max Anfang September vorstellen. Während mehrere Berichte den 8. September 2026 nennen, gilt inzwischen auch der 9. September als wahrscheinlicher Termin. Von Apple selbst gibt es bislang allerdings keine Bestätigung. Für Unternehmen könnte ohnehin eine andere Änderung wichtiger werden: Apple steht offenbar vor einer grundlegenden Neuordnung seines iPhone-Release-Zyklus.
Der genaue Termin für Apples nächstes großes Hardware-Event ist weiterhin offen. Das deutsche Apple-Medium iphone-ticker.de berichtet unter Berufung auf eigene Informationen von einer Präsentation am 8. September, Vorbestellungen ab dem 11. September und einem Verkaufsstart am 18. September. Auch das australische ChannelNews nennt den 8. September als Veranstaltungstermin.
Andere Berichte sprechen dagegen für Mittwoch, den 9. September. Tom’s Guide verweist dabei auf Bloomberg-Journalist Mark Gurman und nennt den 9. September als derzeit wahrscheinlichen Termin. Als Grund gilt unter anderem der US-Feiertag Labor Day am 7. September. Auch beim Start der Vorbestellungen gibt es noch keine einheitliche Informationslage: Gurman zufolge könnte Apple diese auf den 12. September verschieben.
Fest steht bislang nur: Apple hat weder den Veranstaltungstermin noch die iPhone-18-Pro-Modelle offiziell angekündigt. Auf der offiziellen Apple-Event-Seite ist mit Stand 17. August 2026 noch kein entsprechendes September-Event aufgeführt.
Interessanter als die Frage nach einem einzelnen Veranstaltungstag ist die erwartete Änderung des Produktfahrplans. Berichte verdichten sich, dass Apple im Herbst zunächst nur das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie möglicherweise sein erstes faltbares iPhone vorstellen beziehungsweise auf den Markt bringen wird.
Das reguläre iPhone 18 soll dagegen erst im ersten Quartal 2027 folgen. The Verge verweist dabei auf Aussagen im Umfeld eines Earnings Calls des Apple-Zulieferers Pegatron. Ähnliche Pläne für einen geteilten Release-Zyklus wurden bereits zuvor von mehreren Quellen berichtet.
Sollte Apple diesen Fahrplan umsetzen, würde sich der bisherige Rhythmus deutlich verändern: Statt die wichtigsten iPhone-Varianten gemeinsam im Herbst zu positionieren, könnte Apple Premium- und Standardmodelle künftig auf zwei Verkaufsfenster verteilen.
Auch beim erwarteten faltbaren iPhone bleibt die Lage unsicher. Das Gerät wird in Medien teilweise als „iPhone Ultra“ oder „iPhone Fold“ bezeichnet; einen offiziellen Produktnamen gibt es bislang nicht. Berichte über mögliche Produktionsprobleme und eine spätere Verfügbarkeit widersprechen sich, sodass Vorstellung und tatsächlicher Verkaufsstart getrennt betrachtet werden müssen.
Für Unternehmen mit größeren iPhone-Beständen wäre ein geteilter Release-Zyklus mehr als eine Marketingänderung. Beschaffungs-, Rollout- und Austauschzyklen werden häufig Monate im Voraus geplant. Wenn im Herbst ausschließlich die höherpreisigen Pro-Modelle verfügbar sind und das Standardmodell erst 2027 folgt, müssen IT-Abteilungen ihre Hardwareplanung möglicherweise anpassen.
Das betrifft insbesondere Unternehmen, die bewusst Standard-iPhones statt Pro-Geräten einsetzen. Sie müssten entscheiden, ob bestehende Geräte länger im Einsatz bleiben, Beschaffungen vorgezogen werden oder ein neuer Rollout bis zum Erscheinen der günstigeren Modellgeneration verschoben wird.
Auch Test- und Freigabeprozesse könnten sich entzerren. Mobile-Device-Management, geschäftskritische Apps, VPN-, Security– und Identity-Lösungen müssen bei neuen Geräte- und Betriebssystemgenerationen häufig vor einem breiten Rollout validiert werden. Zwei getrennte Hardware-Wellen könnten deshalb zusätzlichen Planungsaufwand verursachen, gleichzeitig aber auch gezieltere Pilotphasen ermöglichen.
Ein Apple-Event mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max Anfang September gilt inzwischen als wahrscheinlich. Ob Apple dafür den 8. oder 9. September 2026 wählt, ist jedoch weiterhin nicht bestätigt.
Für IT-Entscheider ist die größere Nachricht ohnehin der mögliche Strategiewechsel: Sollte Apple Premium- und Standard-iPhones künftig zeitlich trennen, verändert sich auch die Grundlage für Beschaffung, Gerätezyklen und Budgetplanung. Unternehmen mit größeren Apple-Flotten sollten deshalb weniger auf einen einzelnen Keynote-Termin schauen, als auf den tatsächlichen Verfügbarkeitsplan der kommenden Modellgeneration.
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