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iOS 27 liefert neue Hinweise auf ein faltbares iPhone mit mehreren Akkuzellen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Neue Systemtexte in der vierten Beta von iOS 27 beschreiben ein iPhone mit mehreren internen Batterien. Zusammen mit früheren Hinweisen auf Faltzustände und mehrere Displays deutet vieles auf Apples Einstieg in den Foldable-Markt hin. Bestätigt ist das Gerät damit jedoch nicht.
Apple bereitet iOS offenbar auf iPhones mit mehr als einer internen Batterie vor. In der am 20. Juli 2026 veröffentlichten vierten Entwicklerbeta von iOS 27 wurden neue Texte für die Batteriezustandsanzeige entdeckt. Darin ist ausdrücklich von mehreren Batterien in einem einzelnen iPhone die Rede.
Apple selbst führt die Version als iOS 27 Beta 4 mit der Build-Nummer 24A5390f. Hinweise auf neue Hardware oder ein faltbares Smartphone enthält die offizielle Veröffentlichung nicht.
Die von Macworld entdeckten Systemtexte behandeln unter anderem den Zustand der „Batterien in diesem iPhone“. Weitere Formulierungen beziehen sich darauf, dass eine der verbauten Batterien möglicherweise nicht als originales Apple-Bauteil erkannt werden kann.
Das spricht dafür, dass iOS künftig mehrere interne Akkueinheiten separat erfassen und diagnostizieren könnte. MacRumors hat nach eigenen Angaben bestätigt, dass die entsprechenden Texte in der Beta enthalten sind.
Ein solches Konzept wäre für ein faltbares Smartphone technisch nachvollziehbar. Bei einem buchartig aufklappbaren Gerät kann die verfügbare Fläche auf beide Gehäusehälften verteilt werden. Mehrere Batteriezellen könnten dabei helfen, den begrenzten Bauraum effizienter zu nutzen und das Gewicht gleichmäßiger zu verteilen.
Aus den Systemtexten geht allerdings nicht hervor, für welches Gerät die Funktion vorgesehen ist. Auch die genaue Zahl, Kapazität oder Anordnung der Akkuzellen bleibt offen.
Der Fund steht nicht für sich allein. Bereits in der ersten Entwicklerbeta von iOS 27 waren Codebezeichnungen wie „foldState“ und „angleDegrees“ aufgetaucht. Sie könnten verwendet werden, um den Faltzustand eines Geräts und den Winkel eines Scharniers zu erfassen.
Zusätzlich soll der Code eine Abfrage zur Zahl der integrierten Displays enthalten. 9to5Mac berichtete, die entsprechenden Einträge überprüft zu haben. In iOS 26 seien sie noch nicht vorhanden gewesen.
Die Kombination aus Faltzustand, Scharnierwinkel, mehreren Displays und mehreren internen Batterien ergibt damit ein zunehmend konsistentes Bild: Apple entwickelt zumindest die Softwaregrundlagen für eine neue Geräteklasse.
Ein Beleg für ein serienreifes Produkt ist das dennoch nicht. Betriebssysteme enthalten regelmäßig Funktionen für Prototypen, interne Tests oder Hardware, die später verändert oder vollständig verworfen werden kann.
Apple hat ein faltbares iPhone bislang nicht angekündigt. Auch Bezeichnungen wie „iPhone Fold“ oder „iPhone Ultra“ sind nicht offiziell bestätigt.
Gleiches gilt für Berichte über konkrete Akkukapazitäten und einen möglichen Marktstart im Herbst 2026. Diese Angaben stammen bislang aus Medien- und Lieferkettenberichten, nicht aus öffentlich überprüfbaren Produktunterlagen von Apple.
Gerade beim faltbaren iPhone ist Zurückhaltung angebracht. Entsprechende Prognosen kursieren bereits seit mehreren Jahren und wurden wiederholt verschoben.
Für IT-Verantwortliche wäre ein faltbares iPhone vor allem aus Sicht der Anwendungsentwicklung und des Gerätemanagements relevant. Unterschiedliche Bildschirmgrößen, Seitenverhältnisse und Faltzustände könnten zusätzliche Tests für interne Apps erforderlich machen.
Unternehmen müssten außerdem bewerten, ob der neue Formfaktor einen messbaren Produktivitätsgewinn bietet. Denkbare Einsatzfelder wären mobile Arbeitsplätze, Außendienstanwendungen oder die parallele Darstellung mehrerer Inhalte.
Daneben dürften Fragen zu Reparaturkosten, Akkudiagnose, Zubehör, Lebensdauer und Mobile-Device-Management eine Rolle spielen. Belastbare Aussagen dazu sind allerdings erst möglich, wenn Apple tatsächlich ein entsprechendes Gerät und dessen technische Spezifikationen vorstellt.
Die neuen Akku-Texte in iOS 27 sind ein weiterer konkreter Hinweis darauf, dass Apple sein Betriebssystem auf ein faltbares iPhone vorbereitet. Zusammen mit den bereits bekannten Verweisen auf Faltzustände, Scharnierwinkel und mehrere Displays verdichtet sich die Indizienlage.
Offiziell bestätigt ist das Gerät aber weiterhin nicht. Bis zu einer Ankündigung sollten Produktname, Ausstattung und Erscheinungstermin daher klar als Spekulation behandelt werden.
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