Apple erneuert sein gesamtes MacBook-Portfolio

Apples M5-Generation: Vom günstigen MacBook Neo bis zum KI-Kraftpaket MacBook Pro – Performance für jedes Budget.

Apple-Logo an einer verglasten Fassade mit blau beleuchtetem Store im Hintergrund.

Im März 2026 hat Apple gleich drei MacBook-Linien aktualisiert oder neu eingeführt: das MacBook Air mit M5, das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max sowie das völlig neue MacBook Neo als Einstiegsmodell. Ein Überblick mit den relevanten Fakten.

MacBook Air: M5 mit KI-Fokus

Das neue MacBook Air mit M5 kommt standardmäßig mit 512 GB Speicher und ist bis auf 4 TB konfigurierbar. Apples N1-Chip liefert Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Der M5-Chip bringt gegenüber dem Vorgänger spürbare Fortschritte für Enterprise-Anwendungen: Die 10-Core-CPU kombiniert mit einer GPU der nächsten Generation, bei der jeder Kern über einen Neural Accelerator verfügt, soll laut Apple bis zu viermal schnellere KI-Aufgaben ermöglichen als das MacBook Air mit M4 und bis zu 9,5-mal schneller als das Modell mit M1.

Das 13-Zoll-Modell startet in Deutschland bei 1.199 Euro, das 15-Zoll-Modell bei 1.499 Euro. Für den Bildungsbereich gelten vergünstigte Preise von 1.089 bzw. 1.379 Euro. Bestellbar ist das MacBook Air ab dem 11. März.

 

MacBook Pro: M5 Pro und M5 Max für professionelle Workloads

Mit den neuen MacBook-Pro-Modellen auf Basis von M5, M5 Pro und M5 Max richtet sich Apple weiterhin klar an professionelle Anwender in Entwicklung, Content-Produktion, KI-nahen Workloads und datenintensiven Anwendungen.

Apple hebt vor allem die weiterentwickelte Grafikarchitektur, hohe Speicherbandbreiten und die starke Energieeffizienz der Geräte hervor. Je nach Konfiguration stehen deutlich mehr Leistungsreserven für rechenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung, Softwareentwicklung, 3D-Workflows oder lokale KI-Anwendungen zur Verfügung als in den Einstiegsmodellen der MacBook-Reihe.

Beim Arbeitsspeicher reicht die Speicherbandbreite laut Apple bis auf 614 GB/s. Auch bei der Akkulaufzeit positioniert Apple die Geräte weiterhin im oberen Feld: Je nach Modell und Chip sind beim Videostreaming bis zu 24 Stunden möglich. Wichtig ist dabei der genaue Blick auf die jeweilige Konfiguration, da sich die Laufzeiten zwischen 14- und 16-Zoll-Modell sowie zwischen M5 Pro und M5 Max unterscheiden.

Zur Preisstruktur in Deutschland: Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 startet bei 1.899 Euro. Die Variante mit M5 Pro beginnt bei 2.499 Euro, das Modell mit M5 Max bei 4.199 Euro. Das 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro ist ab 2.999 Euro erhältlich.

Für professionelle IT-Umgebungen bleibt das MacBook Pro damit die passende Wahl, wenn mobile Leistung, lange Akkulaufzeit und hohe Reserven für spezialisierte Anwendungen gefragt sind.

 

MacBook Neo: Apples erster Budget-Mac unter 1.000 Euro

Das MacBook Neo ist die überraschendste Ankündigung der Woche. Apple hat erstmals in seiner Geschichte einen MacBook-Neuzugang unter der 1.000-Euro-Marke in die eigenen Stores gebracht.

Was steckt drin? Das MacBook Neo wird von einem A18 Pro Chip angetrieben – mit einer 6-Kern-CPU, einer 5-Kern-GPU und einer 16-Kern Neural Engine für On-device-KI. Das 13-Zoll Liquid Retina Display und Apple Intelligence sind tief integriert.

Was fehlt? Das Basismodell verzichtet auf eine beleuchtete Tastatur und Touch ID. Der Arbeitsspeicher ist auf 8 GB festgelegt und nicht erweiterbar. Zudem ist einer der beiden USB-C-Ports auf USB-2.0-Geschwindigkeit limitiert. Beide Ports sehen identisch aus, sind es aber nicht.

Preise in Deutschland: Das MacBook Neo startet bei 699 Euro (256 GB), das Modell mit 512 GB und Touch ID kostet 799 Euro. Für Bildungseinrichtungen beginnt der Preis bei 599 Euro. Vorbestellungen sind möglich, der Handel startet am 11. März.

 

Einordnung für IT-Entscheider

Das MacBook Neo ist primär kein Enterprise-Gerät – die auf 8 GB fixierte RAM-Konfiguration und die fehlende Tastaturbeleuchtung machen das deutlich. Analysten sehen das Gerät vor allem als Angriff auf Chromebooks im Bildungsbereich und als Einstieg für Wechselwillige aus der Windows-Welt.

Das MacBook Air mit M5 ist für viele Business-Szenarien relevant, besonders wenn On-device-KI oder lokale LLM-Ausführung Teil der IT-Strategie ist. Das MacBook Pro mit M5 Pro/Max bedient professionelle Workloads in Entwicklung, Data Science und kreativem Umfeld mit deutlich gestiegener Leistung gegenüber der Vorgängergeneration – zu Preisen, die klar in Richtung Workstation-Segment zeigen.

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Quellen: Apple Newsroom (apple.com/de/newsroom), heise.de, ComputerBase.de, apfelnews.de, CNN Business, Daring Fireball – alle Stand März 2026.

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