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Samsung startet das Galaxy Z Fold8 mit Enterprise Edition, sieben Jahren Updates und Knox Suite für Unternehmen.

Samsung bringt das Galaxy Z Fold8 ab dem 7. August 2026 regulär in den Handel. Parallel zum Consumer-Modell startet der Hersteller in Deutschland auch eine Enterprise Edition, die mit längerer Garantie, sieben Jahren Updates und Samsung Knox Suite gezielt auf den Unternehmenseinsatz ausgerichtet ist.
Damit versucht Samsung, faltbare Smartphones stärker als produktive Business-Endgeräte zu etablieren. Während das große Display vor allem Multitasking und mobile Arbeitsabläufe erleichtern soll, adressiert die Enterprise Edition zentrale Anforderungen von IT-Abteilungen wie Lifecycle-Management, Gerätesicherheit und zentrale Administration.
Das Galaxy Z Fold8 besitzt ein 7,6 Zoll großes faltbares Hauptdisplay und ein 5,5-Zoll-Cover-Display. Samsung beschreibt das 4:3-Format des geöffneten Geräts ausdrücklich als Arbeitsfläche für Dokumente, Präsentationen und andere produktive Anwendungen. Mit einem Gewicht von rund 201 Gramm fällt das Modell zudem leichter aus als frühere Geräte der Fold-Serie.
Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Je nach Konfiguration bietet Samsung bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB internen Speicher. Der Akku besitzt eine Kapazität von 4.800 mAh.
Das reguläre Galaxy Z Fold8 startet in Deutschland bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.999 Euro.
Für Unternehmen ist vor allem die Galaxy Z Fold8 Enterprise Edition relevant. Samsung gewährt für das Modell drei Jahre Herstellergarantie und verspricht sieben Jahre Updates. Zusätzlich ist ein Jahr Samsung Knox Suite enthalten, über die Unternehmen ihre mobilen Geräte zentral verwalten können.
Damit adressiert Samsung einen der entscheidenden Punkte bei der Beschaffung mobiler Endgeräte: den Lebenszyklus. Eine lange Updateversorgung kann Unternehmen helfen, Geräte länger in standardisierten Flotten einzusetzen und Upgrade-Zyklen besser planbar zu machen.
Hinzu kommen die Sicherheitsfunktionen der Galaxy-Plattform. Samsung nennt unter anderem Knox Vault, das sensible Informationen in einer separaten, physisch geschützten Umgebung absichern soll. One UI 9 bringt außerdem ein zentrales Dashboard für AI-Assistenten sowie zusätzliche Datenschutzwarnungen für App-Berechtigungen.
Wie bei anderen aktuellen Galaxy-Geräten baut Samsung auch beim Fold8 die KI-Funktionen weiter aus. Das Unternehmen integriert sowohl eigene Galaxy-AI-Funktionen als auch Google Gemini in die Geräte.
Für Unternehmen ist dabei weniger die reine Zahl der KI-Features entscheidend als deren Einbindung in bestehende Sicherheits- und Verwaltungsmechanismen. Gerade wenn mobile Assistenten zunehmend auf Kalender, Nachrichten, Dateien oder andere Geschäftsdaten zugreifen, gewinnen Kontrolle über Berechtigungen, Datenverarbeitung und Geräteverwaltung an Bedeutung.
Samsung versucht deshalb, KI-Funktionen und Knox-Sicherheitsmechanismen stärker miteinander zu verzahnen. Ob sich daraus in der Praxis ein relevanter Produktivitätsvorteil für Unternehmen ergibt, hängt allerdings stark von den eingesetzten Anwendungen und Workflows ab.
In den USA sorgt der Marktstart gleichzeitig mit aggressiven Mobilfunkangeboten für Aufmerksamkeit. T-Mobile bietet für das Galaxy Z Fold8 derzeit bis zu 1.900 US-Dollar Rabatt an. Voraussetzung sind unter anderem ein qualifiziertes Trade-in-Gerät und bestimmte Tarife. Die Gutschrift erfolgt über 24 monatliche Rechnungsgutschriften. Ein generell kostenloses Fold8 ohne Bedingungen ist das Angebot deshalb nicht.
Für Geschäftskunden bietet T-Mobile USA darüber hinaus eigene Rabatte von bis zu 1.300 US-Dollar beim Wechsel zu bestimmten Business-Tarifen und Trade-in eines Altgeräts an.
Für den deutschen Markt haben diese Angebote keine direkte Bedeutung, zeigen aber, wie stark Samsung und Netzbetreiber den Einstiegspreis der neuen Foldable-Generation über Tarifmodelle und Trade-in-Programme abfedern.
Das Galaxy Z Fold8 zeigt, dass Foldables zunehmend über das klassische Premium-Consumer-Segment hinaus positioniert werden. Mit Enterprise Edition, Knox Suite und sieben Jahren Updates schafft Samsung Rahmenbedingungen, die auch für zentral verwaltete Geräteflotten interessant sind.
Ob sich ein Foldable wirtschaftlich gegenüber klassischen Business-Smartphones rechnet, bleibt jedoch eine individuelle Entscheidung. Der Einstiegspreis von 1.999 Euro liegt deutlich im Premiumsegment. IT-Verantwortliche sollten deshalb neben Hardwarekosten vor allem den konkreten Mehrwert des großen Displays, die erwartete Nutzungsdauer, Reparatur- und Supportprozesse sowie die Einbindung in bestehende Mobile-Device-Management-Strukturen bewerten.
Fazit: Mit dem Galaxy Z Fold8 versucht Samsung, den faltbaren Formfaktor stärker im professionellen Umfeld zu etablieren. Entscheidend ist dabei weniger das neue Design als die Kombination aus langer Updateversorgung, zentralem Gerätemanagement und integrierten Sicherheitsfunktionen. Damit wird das Foldable zumindest für bestimmte mobile Einsatzszenarien zu einer ernsthafteren Enterprise-Option.
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