Smartphone-Nutzung steigt deutlich. KI wird auf dem Gerät zum Alltag

Smartphones prägen den Alltag stärker denn je. Zugleich wird KI direkt auf dem Gerät für immer mehr Nutzer zur selbstverständlichen Funktion.

2 Min. Lesezeit

Das Smartphone ist längst mehr als ein Kommunikationsgerät. Aktuelle Daten zeigen: Die tägliche Nutzungsdauer steigt spürbar, gleichzeitig setzen immer mehr Menschen KI-Funktionen direkt auf dem Smartphone ein.

Das Smartphone prägt den digitalen Alltag stärker denn je. Laut einer aktuellen, repräsentativen Bitkom-Erhebung liegt die tägliche Nutzungsdauer in Deutschland inzwischen bei durchschnittlich 180 Minuten. Im Vorjahr waren es noch rund 150 Minuten. Besonders intensiv nutzen 16- bis 29-Jährige ihr Gerät mit durchschnittlich 216 Minuten pro Tag. Für klassische Telefonate entfallen davon im Schnitt nur 26 Minuten.

Parallel dazu wird Künstliche Intelligenz direkt auf dem Smartphone zunehmend selbstverständlich. 38 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer verwenden laut Bitkom bereits regelmäßig KI-Funktionen auf ihrem Gerät, bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar 54 Prozent. Am häufigsten kommen dabei Sprachassistenten zum Einsatz, gefolgt von Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity sowie KI-gestützter Fotobearbeitung.

Auch wirtschaftlich ist der Trend relevant: 33 Prozent der Befragten wären bereit, für umfangreichere KI-Funktionen beim Smartphone mehr zu bezahlen. Gleichzeitig bleiben Geräte länger im Einsatz. 45 Prozent nutzen ihr privat gekauftes Smartphone inzwischen länger als zwei Jahre, das Durchschnittsalter liegt bei 25 Monaten.

Für IT-Entscheider unterstreichen die Zahlen vor allem zwei Entwicklungen: Mobile Nutzung nimmt weiter zu, und KI wandert spürbar näher an das Endgerät. Damit gewinnt das Smartphone zusätzlich an Bedeutung als Schnittstelle für digitale Services, Kommunikation und produktnahe Nutzerinteraktion. Zugleich steigt der Druck auf Anbieter, mobile Anwendungen, Nutzererlebnisse und Gerätestrategien stärker auf KI-Funktionen und längere Gerätelebenszyklen auszurichten. Das Smartphone entwickelt sich damit immer stärker zur persönlichen digitalen Schaltzentrale.

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