Auf bestimmten Samsung-PCs mit Windows 11 kann der Zugriff auf Laufwerk C: ausfallen. Nutzer sehen dann die Meldung „C:\ ist nicht zugänglich – Zugriff verweigert“. In der Folge starten teils weder Outlook und Office-Anwendungen noch Browser, Systemtools oder Quick Assist zuverlässig. Microsoft hat das Problem am 13. März 2026 in den Release-Health-Notizen aufgenommen; der Eintrag wurde am 14. März 2026 zuletzt aktualisiert.
Ursache liegt laut Microsoft nicht bei Windows selbst
Für IT-Abteilungen ist die wichtigste Einordnung: Der zeitliche Zusammenhang mit dem Februar-Patchday und nachfolgenden Updates besteht zwar, doch Microsoft und Samsung führen die Symptome nach gemeinsamer Analyse auf ein Problem in der Samsung Galaxy Connect App zurück. Microsoft schreibt ausdrücklich, dass weder aktuelle noch frühere monatliche Windows-Updates die Ursache seien.
Diese Geräte und Versionen sind betroffen
Nach aktuellem Stand wurde das Problem auf Samsung Galaxy Book 4- und Samsung-Desktop-Modellen mit Windows 11 24H2 und 25H2 beobachtet. Microsoft nennt unter anderem die Modelle NP750XGJ, NP750XGL, NP754XGJ, NP754XFG, NP754XGK, DM500SGA, DM500TDA, DM500TGA und DM501SGA. Die Fehler treten laut Microsoft bei alltäglichen Aktionen auf, etwa beim Öffnen von Dateien, Starten von Anwendungen oder bei administrativen Aufgaben. In einzelnen Fällen lassen sich sogar Rechte nicht erhöhen, Updates nicht deinstallieren oder Protokolle nicht erfassen.
Status ist abgemildert, aber nicht erledigt
Microsoft stuft den Vorfall inzwischen als abgemildert ein. Dazu wurde die betroffene Galaxy-Connect-App vorübergehend aus dem Microsoft Store entfernt, um weitere Installationen zu verhindern. Samsung hat zudem eine stabile ältere Version der Anwendung erneut veröffentlicht. Für bereits betroffene Geräte bleiben die Wiederherstellungsoptionen laut Microsoft jedoch begrenzt; weitere gerätespezifische Unterstützung soll über Samsung erfolgen.
Relevanz für Unternehmen
Für IT-Entscheider ist der Fall vor allem deshalb relevant, weil er wie ein klassischer Windows-Update-Fehler wirkt, tatsächlich aber auf OEM-Software zurückgeht. Für das Incident- und Patch-Management heißt das: Betroffene Samsung-Modelle sollten gezielt identifiziert, Galaxy Connect in die Prüfung einbezogen und Störungen nicht vorschnell pauschal dem jüngsten Windows-Rollout zugeschrieben werden. Die gute Nachricht: Microsoft sieht die Ursache inzwischen klarer. Die schlechte: Für bereits ausgefallene Geräte gibt es Stand 16. März 2026 noch keine breit verfügbare allgemeine Lösung.
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