Omnissa Horizon stärkt Hybrid-VDI

Omnissa Horizon stärkt Hybrid-VDI mit Nutanix AHV, NVIDIA und zentraler Verwaltung.

3 Min. Lesezeit

Mehr Wahlfreiheit für virtuelle Desktops

Omnissa baut Horizon weiter als Plattform für virtuelle Desktops und Anwendungen aus. Besonders relevant für IT-Entscheider: Horizon unterstützt inzwischen Nutanix AHV und erweitert damit die Infrastrukturwahl für VDI- und App-Delivery-Umgebungen.

Damit können Unternehmen Horizon nicht nur in klassischen Virtualisierungsumgebungen betreiben, sondern auch auf der nativen Nutanix-Hypervisor-Plattform AHV. Für Organisationen, die ihre End-User-Computing-Strategie modernisieren oder bestehende Infrastrukturabhängigkeiten neu bewerten, ist das ein wichtiger Schritt.

Nutanix AHV als zusätzliche Betriebsoption

Die Integration von Horizon mit Nutanix AHV zielt vor allem auf Unternehmen, die virtuelle Desktops und Anwendungen im eigenen Rechenzentrum oder in hybriden Szenarien bereitstellen wollen. Omnissa und Nutanix positionieren die Kombination als flexible Grundlage für sichere, skalierbare digitale Arbeitsplätze.

Aus IT-Sicht ist daran weniger der einzelne Hypervisor entscheidend, sondern die zusätzliche Option im Betriebsmodell. Unternehmen erhalten mehr Spielraum bei der Frage, auf welcher Infrastruktur sie Horizon-Umgebungen bereitstellen, erweitern und verwalten möchten.

NVIDIA stärkt anspruchsvolle VDI-Workloads

Parallel verweist Omnissa auf Integrationen mit NVIDIA, unter anderem rund um NVIDIA vGPU und RTX-PRO-GPUs für GPU-beschleunigte virtuelle Desktops und Anwendungen. Damit adressiert Horizon nicht nur klassische Office-Workloads, sondern auch anspruchsvollere Szenarien mit höheren Grafik-, Performance- oder KI-Anforderungen.

Das kann für Unternehmen relevant sein, deren Fachbereiche zunehmend leistungsfähige virtuelle Arbeitsplätze benötigen, etwa für Entwicklung, Design, Engineering, datenintensive Anwendungen oder KI-nahe Workloads.

Zentrale Verwaltung hybrider Umgebungen

Auch im Management entwickelt Omnissa Horizon weiter. Die aktuellen Horizon-8-Release-Notes zeigen Verbesserungen beim Universal Broker und bei der Einbindung hybrider Ressourcen über die Horizon Cloud Universal Console.

Unter anderem lassen sich Pool Groups mit Horizon-8-RDSH-Farm-Desktops direkt aus der Cloud-Konsole erstellen. Durch die Synchronisierung von RDSH-Farmen und die stärkere Integration mit der Control Plane sollen hybride Umgebungen zentraler verwaltet und Multi-Session-Ressourcen einfacher eingebunden werden.

Relevanz für IT-Entscheider

Für IT-Entscheider ist die Entwicklung vor allem strategisch interessant. Horizon wird stärker als offene Hybrid-Workspace-Plattform positioniert: Nutanix AHV erweitert die Infrastrukturwahl, NVIDIA stärkt leistungsintensive VDI-Szenarien und die Cloud-Konsole soll die Verwaltung hybrider Umgebungen vereinfachen.

Damit wird Horizon für Unternehmen relevanter, die ihre VDI-Strategie nicht komplett neu aufsetzen, aber flexibler gestalten wollen. Vor einer Entscheidung bleiben jedoch die üblichen Prüfsteine wichtig: bestehende Infrastruktur, Lizenzmodell, Betriebs-Know-how, Performance-Anforderungen, Sicherheitsvorgaben und Migrationsaufwand.

Kurz eingeordnet

Omnissa Horizon entwickelt sich weiter weg vom reinen VDI-Werkzeug und stärker hin zu einer flexiblen Plattform für hybride digitale Arbeitsplätze. Die Unterstützung von Nutanix AHV, die NVIDIA-Integration und die Verbesserungen im zentralen Management zahlen auf dasselbe Ziel ein: mehr Wahlfreiheit, mehr Skalierbarkeit und weniger operative Komplexität im Betrieb virtueller Desktops und Anwendungen.

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