Omnissa Horizon stärkt Hybrid-VDI

Omnissa Horizon stärkt Hybrid-VDI mit Nutanix AHV, NVIDIA und zentraler Verwaltung.

Modernes Hybrid-Cloud-Kontrollzentrum mit vernetzten Servern, virtuellen Desktops und GPU-Ressourcen.

Mehr Wahlfreiheit für virtuelle Desktops

Omnissa baut Horizon weiter als Plattform für virtuelle Desktops und Anwendungen aus. Besonders relevant für IT-Entscheider: Horizon unterstützt inzwischen Nutanix AHV und erweitert damit die Infrastrukturwahl für VDI- und App-Delivery-Umgebungen.

Damit können Unternehmen Horizon nicht nur in klassischen Virtualisierungsumgebungen betreiben, sondern auch auf der nativen Nutanix-Hypervisor-Plattform AHV. Für Organisationen, die ihre End-User-Computing-Strategie modernisieren oder bestehende Infrastrukturabhängigkeiten neu bewerten, ist das ein wichtiger Schritt.

Nutanix AHV als zusätzliche Betriebsoption

Die Integration von Horizon mit Nutanix AHV zielt vor allem auf Unternehmen, die virtuelle Desktops und Anwendungen im eigenen Rechenzentrum oder in hybriden Szenarien bereitstellen wollen. Omnissa und Nutanix positionieren die Kombination als flexible Grundlage für sichere, skalierbare digitale Arbeitsplätze.

Aus IT-Sicht ist daran weniger der einzelne Hypervisor entscheidend, sondern die zusätzliche Option im Betriebsmodell. Unternehmen erhalten mehr Spielraum bei der Frage, auf welcher Infrastruktur sie Horizon-Umgebungen bereitstellen, erweitern und verwalten möchten.

NVIDIA stärkt anspruchsvolle VDI-Workloads

Parallel verweist Omnissa auf Integrationen mit NVIDIA, unter anderem rund um NVIDIA vGPU und RTX-PRO-GPUs für GPU-beschleunigte virtuelle Desktops und Anwendungen. Damit adressiert Horizon nicht nur klassische Office-Workloads, sondern auch anspruchsvollere Szenarien mit höheren Grafik-, Performance- oder KI-Anforderungen.

Das kann für Unternehmen relevant sein, deren Fachbereiche zunehmend leistungsfähige virtuelle Arbeitsplätze benötigen, etwa für Entwicklung, Design, Engineering, datenintensive Anwendungen oder KI-nahe Workloads.

Zentrale Verwaltung hybrider Umgebungen

Auch im Management entwickelt Omnissa Horizon weiter. Die aktuellen Horizon-8-Release-Notes zeigen Verbesserungen beim Universal Broker und bei der Einbindung hybrider Ressourcen über die Horizon Cloud Universal Console.

Unter anderem lassen sich Pool Groups mit Horizon-8-RDSH-Farm-Desktops direkt aus der Cloud-Konsole erstellen. Durch die Synchronisierung von RDSH-Farmen und die stärkere Integration mit der Control Plane sollen hybride Umgebungen zentraler verwaltet und Multi-Session-Ressourcen einfacher eingebunden werden.

Relevanz für IT-Entscheider

Für IT-Entscheider ist die Entwicklung vor allem strategisch interessant. Horizon wird stärker als offene Hybrid-Workspace-Plattform positioniert: Nutanix AHV erweitert die Infrastrukturwahl, NVIDIA stärkt leistungsintensive VDI-Szenarien und die Cloud-Konsole soll die Verwaltung hybrider Umgebungen vereinfachen.

Damit wird Horizon für Unternehmen relevanter, die ihre VDI-Strategie nicht komplett neu aufsetzen, aber flexibler gestalten wollen. Vor einer Entscheidung bleiben jedoch die üblichen Prüfsteine wichtig: bestehende Infrastruktur, Lizenzmodell, Betriebs-Know-how, Performance-Anforderungen, Sicherheitsvorgaben und Migrationsaufwand.

Kurz eingeordnet

Omnissa Horizon entwickelt sich weiter weg vom reinen VDI-Werkzeug und stärker hin zu einer flexiblen Plattform für hybride digitale Arbeitsplätze. Die Unterstützung von Nutanix AHV, die NVIDIA-Integration und die Verbesserungen im zentralen Management zahlen auf dasselbe Ziel ein: mehr Wahlfreiheit, mehr Skalierbarkeit und weniger operative Komplexität im Betrieb virtueller Desktops und Anwendungen.

Weiterführende Artikel

News
13 Aug. 2026 5 Min. Lesezeit

Porsche SE schreibt Milliarden auf VW ab – und setzt parallel auf Deep Tech

Porsche SE schreibt Milliarden auf VW ab. Software, Plattformen und Deep Tech rücken beim Konzernumbau stärker in den Fokus.

IT-Dock Jetzt lesen
News
13 Aug. 2026 5 Min. Lesezeit

KI-Inhalte müssen ab August klar gekennzeichnet werden

Seit August 2026 gelten neue KI-Transparenzpflichten. Was Unternehmen bei Kennzeichnung und AI Act beachten müssen.

IT-Dock Jetzt lesen
News
12 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

Personalausweis ohne Adresse

Neue Ausweisgeneration rückt digitale Identitäten in den Fokus

IT-Dock Jetzt lesen
News
12 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

Windows-Zero-Day aktiv ausgenutzt: Microsoft schließt Lücke für SYSTEM-Rechte

Microsoft schließt eine aktiv ausgenutzte Windows-Zero-Day-Lücke, die Angreifern SYSTEM-Rechte verschaffen kann.

IT-Dock Jetzt lesen
News
12 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

Google Pixel 11: Vorbestellungen sollen schon Stunden vor dem Launch-Event starten

Google Pixel 11 startet ungewöhnlich früh: Was der Vorbestellstart und Android 17 für IT-Entscheider bedeuten.

IT-Dock Jetzt lesen
News
12 Aug. 2026 5 Min. Lesezeit

OpenAI bremst Astra: Teile der internen Arbeit wegen Cyberrisiken pausiert

OpenAI pausiert Teile der Astra-Arbeit wegen möglicher Cyberrisiken und verschärft die Sicherheitskontrollen für KI-Agenten.

IT-Dock Jetzt lesen
News
11 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

Cisco schließt kritische Lücken in SD-WAN und IOS XE

Cisco schließt kritische Lücken in Catalyst SD-WAN und IOS XE. Unternehmen sollten betroffene Systeme zeitnah aktualisieren.

IT-Dock Jetzt lesen
News
11 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

Samsung Galaxy S26 FE im Leak

Exynos 2500, 6,7-Zoll-AMOLED und 4.900-mAh-Akku – mit offenen Fragen zu Preis und Start.

IT-Dock Jetzt lesen
News
11 Aug. 2026 6 Min. Lesezeit

Glasfaser Debakel – Deutschlands Millionen-Lücke bei der Nutzung

Glasfaserausbau in Deutschland wächst, doch viele Anschlüsse bleiben ungenutzt. Das sollten IT-Entscheider wissen.

IT-Dock Jetzt lesen
News
11 Aug. 2026 4 Min. Lesezeit

KI gegen KI: Tech-Konzerne bauen offene Security-Allianz

Neue Open Secure AI Alliance vernetzt Tech-Konzerne für mehr Sicherheit bei autonomen KI-Agenten und offenen Modellen.

IT-Dock Jetzt lesen

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare vorhanden.

Back to top