Huawei hat auf dem diesjährigen Mobile World Congress das Konzept „Telco Intelligent Converged Cloud 2.0“ (TICC 2.0) vorgestellt. Die Plattform soll Telekommunikationsanbieter dabei unterstützen, ihre bisherigen Cloud-Infrastrukturen in Richtung AI-Native weiterzuentwickeln und verschiedene Compute-Ressourcen – von klassischen CPUs bis hin zu spezialisierten xPUs – in einer konvergenten Architektur zusammenzuführen.
Ein zentrales Element von TICC 2.0 ist ein einheitliches Ressourcen-Scheduling, das Netzfunktionen und AI-Workloads gemeinsam betrachtet. Ziel ist es, „das richtige Computing am richtigen Ort“ bereitzustellen, etwa für 5G-Core-Netze, Edge-Standorte und AI-basierte Services, die auf derselben Plattform orchestriert werden. Huawei beschreibt die Lösung als logische Weiterentwicklung bestehender Telco-Cloud-Konzepte hin zu stärker automatisierten und datengetriebenen Betriebsmodellen mit integrierten AI-Funktionen.
Für Telekommunikationsanbieter und große Netzbetreiber zeigt das Konzept, in welche Richtung sich Carrier-Cloud-Architekturen weltweit entwickeln könnten: zu konvergierten Compute-Stacks, enger Integration von AI und vereinheitlichten Orchestrierungs-Schichten. In vielen Märkten bleibt bei der konkreten Produktauswahl jedoch weiterhin der regulatorische Rahmen rund um kritische Infrastrukturen und 5G-Kernnetze zu berücksichtigen.
Quelle:
Huawei Technologies: „Huawei Unveils the Telco Intelligent Converged Cloud Concept“ – MWC-Pressemitteilung zu TICC (März 2026).












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